Autor: Ingo Sonnek

  • Badevergnügen – mathematisch abgesichert

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    Es ist ein über die Jah­re immer wie­der­keh­ren­der Beschwer­de­punkt von Haus­ei­gen­tü­mern: Die Bade­wan­ne wird zwar voll, aber das Bade­was­ser ist zu kalt! Man kann nun dar­über strei­ten, was „zu kalt“ bedeu­tet: Man­chen sind 35°C genug für ein erfri­schen­des Bade­er­leb­nis, ande­re wie­der­um benö­ti­gen für ihr Glück 40°C. Auch die Füll­men­ge ist ein The­ma: Bade­wan­nen sind unter­schied­lich…

    Badevergnügen – mathematisch abgesichert
  • Liebe Techniker: Ein großer Fehler …

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    … kann in einem tech­ni­schen Sys­tem dann beson­ders gefähr­lich wer­den, wenn er uner­kannt bleibt und sich erst durch Stö­run­gen bemerk­bar macht oder durch Ein­tritt von Schä­den. Noch schlim­mer aber sind Feh­ler, die nicht als sol­che erkannt, son­dern als nor­ma­le Gege­ben­hei­ten gese­hen wer­den. Haben sich sol­che Feh­ler ein­mal in einem pro­duk­ti­ven Umfeld fest­ge­setzt, kön­nen sie letz­te­res…

    Liebe Techniker: Ein großer Fehler …
  • Zur Arbeitsmethodik von Sachverständigen

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    Klingt für den Außen­ste­hen­den äußerst fad, hat es aber in sich! Denn von der Art, wie der Sach­ver­stän­di­ge vor­geht, um sei­ne Auf­ga­be zu erfül­len, hängt sein Erfolg ab. Das klingt jetzt dra­ma­tisch und ist es auch. Denn wer einen Gut­ach­tens­auf­trag bekommt, muss schon vor­her wis­sen, was er tun wird, obwohl er im Detail noch gar…

    Zur Arbeitsmethodik von Sachverständigen
  • Checklisten, Checklisten …

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    Beson­ders Tech­ni­ker lie­ben sie: Check­lis­ten! Die kor­rek­te deut­sche Bezeich­nung für der­ar­ti­ge Doku­men­te lau­tet zwar „Prüf­lis­ten“, aber der Begriff ist nicht so sehr üblich und auch nicht so gla­mou­rös. Wie auch immer man sie benennt, Check- oder Prüf­lis­ten haben sich ihren Platz erobert, wenn es um die Kon­trol­le geht, ob bestimm­te Stan­dards oder Vor­ga­ben ein­ge­hal­ten wer­den.…

    Checklisten, Checklisten …
  • Schnell(er)es Geld

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    Man­che Sach­ver­stän­di­ge war­ten offen­bar sehr lan­ge dar­auf, bis sie vom Gericht das hart ver­dien­te Hono­rar (oder wie es bei Gericht heißt: die Gebühr) end­lich auf ihrem Kon­to will­kom­men hei­ßen kön­nen. In mei­ner momen­tan lau­fen­den Umfra­ge berich­tet eine Kol­le­gin gar, dass es bis zu ein­ein­halb Jah­re dau­ern kann. Das wäre natür­lich ein nicht zumut­ba­rer Extrem­fall. Ange­sichts…

    Schnell(er)es Geld
  • Rückmeldungen vom Gericht

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    „Der Mohr hat sei­ne Schul­dig­keit getan, der Mohr kann gehen.“ Man­cher Sach­ver­stän­di­ger könn­te ver­sucht sein, Fried­rich Schil­lers berühm­tes Wort aus „Die Ver­schwö­rung des Fies­co zu Genua“ auf sich zu bezie­hen. Sein Gut­ach­ten hat er abge­lie­fert, auch die drauf­fol­gen­de Erör­te­rung gut bestan­den. Nett, aber etwas abrupt ver­ab­schie­det, weil nicht mehr gebraucht, könn­te er zufrie­den sein, denn…

    Rückmeldungen vom Gericht
  • Vorsicht – Fachblindheit!

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    „Ein Exper­te ist jemand, der von immer weni­ger immer mehr weiß – bis er schließ­lich von nichts alles weiß.“ So oder ähn­lich lau­te­te die bos­haft-spöt­ti­sche Bemer­kung eines Pla­ner­kol­le­gen in Rich­tung der Zunft der Sach­ver­stän­di­gen. Und es steckt durch­aus ein Körn­chen Wahr­heit drin. Aber auch eine War­nung: Denn was einen Sach­ver­stän­di­gen erst zu einem sol­chen macht…

    Vorsicht – Fachblindheit!
  • Probleme mit Fragen in Gerichtsaufträgen

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    Sie bil­den den Kern eines Gut­ach­tens­auf­trags: Die Fra­gen, die dem Auf­trag­ge­ber unter den Nägeln bren­nen und die der Sach­ver­stän­di­ge mög­lichst rasch und ein­deu­tig beant­wor­ten soll. Sie sind aber auch sehr oft der Kern von Pro­ble­men, mit denen sich man­che Kol­le­gen – und damit sind bei­lei­be nicht nur Anfän­ger gemeint – immer wie­der her­um­schla­gen. Das gilt…

    Probleme mit Fragen in Gerichtsaufträgen
  • Aus der SV-Praxis: Feuer am Dach

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    Man glaubt es kaum: Eine Solar­an­la­ge soll den Brand eines gemischt genutz­ten Objekts aus­ge­löst haben. Zumin­dest ist dies dem Bericht des Exper­ten zu ent­neh­men, der mit der Ermitt­lung der Brand­ur­sa­che betraut war. Das Feu­er hat­te die weit­ge­hen­de Zer­stö­rung des betrof­fe­nen Gewer­be- und Wohn­ge­bäu­des zur Fol­ge. Ver­ur­sa­cher war den Anga­ben zufol­ge nicht etwa eine Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge, son­dern…

    Aus der SV-Praxis: Feuer am Dach
  • Aus der SV-Praxis: Thermische Fleckerlteppiche

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    Das neu errich­te­te ele­gan­te Mehr­fa­mi­li­en­haus geho­be­nen Stan­dards in schö­ner Vor­stadt­la­ge hat­te gera­de sei­nen ers­ten Win­ter hin­ter sich gebracht, als sich des­sen Bau­trä­ger uner­war­tet mit unlieb­sa­men Unmuts­äu­ße­run­gen sei­ner hoch­ge­schätz­ten und bis dahin fried­sam ein­woh­nen­den Kun­den kon­fron­tiert sah. Gegen­stand der Beschwer­den war die aus Sicht der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer unzu­rei­chen­de Funk­ti­on der Hei­zungs­an­la­ge. Das fol­gen­de argu­men­ta­ti­ve Geran­gel mit dem…

    Aus der SV-Praxis: Thermische Fleckerlteppiche