Erfolgsfaktoren für Freiberufler – #25: Potenzial nutzen

·

·

, ,
Ballon

In die­sem vor­läu­fig letz­ten Arti­kel unse­rer Serie schließt sich der Kreis unse­rer Über­le­gun­gen zum The­ma „Erfolgs­fak­to­ren für Frei­be­ruf­ler“. Begon­nen haben wir mit dem Appell, unse­re Talen­te und Stär­ken aus­zu­bau­en und zum Woh­le unse­rer Kun­den und Kli­en­ten ein­zu­set­zen. Nach und nach haben wir alle Akti­va in die Waag­scha­le gewor­fen, die uns bewusst sind und die an unse­rem Erfolg mit­wir­ken. Heu­te wol­len wir einen wesent­li­chen Schritt wei­ter­ge­hen, indem wir nicht nur das betrach­ten, was wir an der Hand haben, son­dern uns das anse­hen, was uns in neue Höhen brin­gen kann: Unser (noch) unge­nutz­tes Potenzial!

„Be all you can be“ – frei über­setzt: „Mach’s Bes­te aus Dir!“ – war lan­ge Jah­re der Wer­be­slo­gan der U.S.-Army, wenn es dar­um ging, neue GIs zu gewin­nen. Der Spruch soll aber auch uns gel­ten und uns rekru­tie­ren, nicht jedoch zum Mili­tär, son­dern zu einer bes­se­ren Zukunft. Denn genau die­se steckt in unse­rem Poten­zi­al, oder anders gesagt, sie ist dort noch ver­steckt und war­tet auf Freisetzung.

Was ist gemeint?

Wenn hier von Poten­zi­al die Rede ist, dann ist damit mehr gemeint als nur die Sum­me von Mög­lich­kei­ten, Talen­ten und Stär­ken. Es ist noch eine wei­te­re Kom­po­nen­te dabei, die hat mit Hoff­nung zu tun und mit dem Glau­ben dar­an, dass sich etwas zum Bes­ten wen­den kann, und die­se Kom­po­nen­te ist letzt­lich ent­schei­dend. „Whe­ther you belie­ve you can do a thing or not, you are right”, soll Hen­ry Ford ein­mal gesagt haben. Das trifft genau den Punkt, denn es hängt von unse­rer Ein­stel­lung ab, ob wir unser Bes­tes aus uns machen kön­nen oder nicht. Aber bevor wir los­le­gen, müs­sen wir erst wis­sen, wo unser Poten­zi­al liegt und wie es aussieht.

Wie ent­deckt man sein Potenzial?

Indem man sich ein­mal mit sei­nen Träu­men beschäf­tigt. Weni­ger mit denen, die uns in der Nacht unter­kom­men, obwohl auch die Hin­wei­se lie­fern kön­nen, nein, mit Träu­men im Sin­ne von Wün­schen, Sehn­süch­ten und Bil­dern, die immer wie­der hoch­kom­men, oft auch nur ver­schwom­men ins Bewusst­sein drän­gen. Eine gute Emp­feh­lung könn­te sein, ein­hun­dert sol­che Träu­me in einem Anlauf auf­zu­schrei­ben. Das kann schwie­rig aus­se­hen, viel­leicht ist nach zehn schon Schluss. Dran­blei­ben, wenn die „Mau­er“ durch­bro­chen ist, geht es wie von selbst …

Wie ent­wi­ckelt man sein Potenzial?

Die vie­len Träu­me, die da plötz­lich vor einem lie­gen, benö­ti­gen eine gewis­se Zeit des Nach­den­kens und der Refle­xi­on. Alle die­se Wün­sche sind wie klei­ne Pfei­le, die viel­leicht in ver­schie­de­ne Rich­tun­gen zei­gen. Aber nach eini­ger Zeit wer­den sich Schwer­punk­te bil­den. Und eini­ge die­ser Wün­sche wer­den in uns eine star­ke Reso­nanz aus­lö­sen. Sie zei­gen in die Rich­tung, in der sich unser Lebens­sinn befin­det, sich viel­leicht noch ver­birgt. Viel­leicht erwächst dar­aus auch eine völ­li­ge Neuorientierung.

Wie macht man etwas daraus?

Indem man die Rich­tung im Auge behält und eini­ge Ent­schei­dun­gen trifft. Viel­leicht auch eini­ge unan­ge­neh­me. Und indem man in den Berei­chen, in denen sich etwas ändern muss, die­se Ände­run­gen auch durch­zieht. Und lan­ge schon ver­scho­be­ne Vor­ha­ben end­lich rea­li­siert. Sich der Angst vor Neu­em stellt und sie über­win­det. Erin­nern wir uns an den wich­ti­gen Merk­satz: Wenn ich etwas haben oder errei­chen will, das ich noch nicht gehabt oder erreicht habe, wer­de ich etwas tun müs­sen, das ich noch nie getan habe!

Was wir dar­aus gewinnen

Wir alle wol­len ein Leben füh­ren, das Sinn macht. Die Frei­set­zung unse­res Poten­zi­als ist der Weg dort­hin. Er ist nicht ein­fach, denn die­se Art Frei­heit fällt einem nicht in den Schoß, sie will errun­gen wer­den. Die Fol­ge aber sind unge­ahn­te Freu­de und Begeis­te­rung. Aber nicht wir allein wer­den den Nut­zen davon haben, denn unser gan­zes Umfeld wird davon pro­fi­tie­ren. Wir sind kei­ne Insel, son­dern von Men­schen umge­ben, die uns brau­chen. Und die höchs­te Erfül­lung  im Aus­le­ben unse­res Poten­zi­als wer­den wir dann fin­den, wenn wir ande­ren damit dienen.

Weitere Beiträge

Kategorien

Suche

Archiv

Stichwörter

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert