Erfolgsfaktoren für Freiberufler – #24: Wert bieten

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Wert

Über den Zusam­men­hang, dass höhe­re Wert­schöp­fung des Frei­be­ruf­lers aus einer höhe­ren Wert­schät­zung durch den Kun­den ent­ste­hen kann, haben wir unlängst gespro­chen. Wir haben auch erwähnt, dass sich die Wert­schät­zung aus dem Nut­zen ergibt, den der Frei­be­ruf­ler durch sei­nen Ein­satz dem Kun­den bringt. Was aber macht in Wirk­lich­keit den Wert des Frei­be­ruf­lers für den Kun­den aus? Anders gefragt: Was macht den Frei­be­ruf­ler für den Kun­den wert­voll? Wor­aus ent­steht die­ser Wert? Nur wenn wir die­se Fra­gen für uns und unse­re Kun­den klar beant­wor­ten kön­nen, wer­den wir Wert­schät­zung und Wert­schöp­fung stei­gern können.

Auf der Suche nach den Bau­stei­nen, aus denen sich der Wert unse­res Ein­sat­zes für den Kun­den zusam­men­setzt, bin ich wie­der ein­mal bei Alan Weiss fün­dig gewor­den. In sei­nem Buch „Money Talks – how to make a mil­li­on as a spea­k­er“ hat der US-ame­ri­ka­ni­sche Bera­ter-Guru zwar eine etwas ande­re Ziel­grup­pe im Auge, näm­lich jene Leu­te, die sich alter ame­ri­ka­ni­scher Tra­di­ti­on als Spre­cher eta­blie­ren und ver­din­gen wol­len, aber ein Teil sei­ner Aus­sa­gen sind ganz all­ge­mein auch für Frei­be­ruf­ler von Inter­es­se und Nutzen.

Aus sei­ner Wer­te-Lis­te sind die fol­gen­den Eigen­schaf­ten ent­nom­men, die einen Frei­be­ruf­ler für den Kun­den wert­voll machen kön­nen. Sie sind in etwas ange­pass­ter Form wie­der­ge­ge­ben und zum Teil erwei­tert. Es sind:

-          Sein Ruf auf sei­nem Fachgebiet

-          Die Talen­te und Fähig­kei­ten, die er bie­ten kann

-          Sein beson­de­res Wis­sen und sei­ne Herangehensweisen

-          Die beson­de­re Art sei­ner Prä­senz und sei­ner Stärken

-          Sei­ne Fähig­keit, in jeder Lage den rich­ti­gen Ton zu finden

-          Sei­ne Erfah­run­gen und die Art, wie er sie ein­brin­gen kann

-          Die Ver­bes­se­run­gen, die er dem Kun­den brin­gen kann

-          Die Bereit­schaft zur Pro­vo­ka­ti­on, um fest­ge­fah­re­ne Posi­tio­nen aufzulockern

-          Die Erfah­rung im Umgang mit ähn­lich gela­ger­ten Herausforderungen

-          Eine posi­ti­ve und moti­vie­ren­de Art der Einflussnahme

-          Ein Hin­ar­bei­ten und Unter­stüt­zen von Ein­heit, Rich­tung und Sinn

-          Sei­ne Glaubwürdigkeit

-          Sei­ne nach­ge­wie­se­nen Errun­gen­schaf­ten und Ergebnisse

-          Sei­ne Bereit­schaft, Ver­ant­wor­tung zu übernehmen

-          Sei­ne Eig­nung als Vorbild

-          Sei­ne Kun­den ver­trau­en ihm

Eine ganz schön lan­ge Lis­te, die viel Zeit im Rah­men eines Nach­den­kens und Reflek­tie­rens über den eige­nen Sta­tus bekom­men sollte.

Sind ihnen wei­te­re Eigen­schaf­ten oder Aus­sa­gen wich­tig? Über eine Mit­tei­lung wür­de ich mich freuen!

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