Klima-Hysterie

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Energie

Die heu­ti­ge Aus­ga­be der Regio­nal­zei­tung online spart nicht mit den mitt­ler­wei­le alt­be­kann­ten und immer wie­der her­vor­ge­hol­ten Schlag­zei­len: „‘Fri­days For Future‘ rufen zum Kli­ma­streik auf“, „War­um der Kampf jun­ger Men­schen nicht bei der Kli­ma­kri­se endet“ und noch­mals, dies­mal welt­weit, „‘Fri­days For Future‘ mit Auf­ruf zum glo­ba­len Kli­ma­streik“. – In der Papier­aus­ga­be wird noch „Das Gesicht der letz­ten Gene­ra­ti­on“ por­trä­tiert und ein Arti­kel mit dem Titel „Umwelt und das ewi­ge Dilem­ma“  beschäf­tigt sich unter ande­rem mit der Errei­chung der Kli­ma­zie­le und der Sen­kung des CO2-Ausstoßes.

Kli­ma­kri­se, Kli­ma-Not­stand, Kli­ma­ka­ta­stro­phe … das sind eini­ge der Begrif­fe, die in Nach­rich­ten aller Art stän­dig wie­der­keh­rend auf­tau­chen. Nicht nur in unse­rem Land und in Euro­pa, hier aber offen­bar beson­ders stark und auf­dring­lich. Der stän­di­ge Gebrauch die­ser Wor­te aus einem Alar­mis­mus her­aus, der mani­pu­liert und ein Kli­ma der Angst und Hys­te­rie erzeugt. Dabei erlaubt sich nicht ein­mal der Welt-Kli­ma­rat IPCC sol­che Aus­drü­cke. In einem sei­ner letz­ten Berich­te weist er sogar dar­auf hin, dass es die Medi­en sind, die sich der­lei Begrif­fe ange­eig­net haben und deren Gebrauch fördern.

Ech­tes oder kon­stru­ier­tes Thema?

Nun leben die Medi­en von unser aller Auf­merk­sam­keit und es sei ihnen unbe­nom­men, über­zo­gen, schrill und furch­ter­zeu­gend zu berich­ten. Aber spä­tes­tens seit die Aktio­nen um den Kli­ma­wan­del ins Hys­te­ri­sche gekippt sind, muss sich wohl jeder Leser – soweit er noch bereit ist, kri­tisch zu den­ken – fra­gen, wer oder was der Antrieb hin­ter den Scha­ren von Akti­vis­ten und Poli­ti­kern ist, der letzt­lich die Ener­gie auf­bringt, das The­ma Kli­ma nicht nur am Köcheln zu hal­ten, son­dern immer wie­der in die vor­ders­te Rei­he zu schie­ben: Ist es ech­te Sor­ge um ein aku­tes Pro­blem? Ist es ein kon­stru­ier­tes Thema?

Gefor­der­ter Konsens

Stut­zig wer­den lässt mich vie­les, vor allem aber, wie mit dem The­ma sei­tens der Poli­tik, der Akti­vis­ten, der Medi­en, ja und auch in Tei­len der Wis­sen­schaft umge­gan­gen wird. Klar gibt es den Kli­ma­wan­del, den hat es wohl schon immer gege­ben. Aber dass er jetzt allein oder zum Groß­teil mensch­ge­macht sein soll, darf nicht mehr dis­ku­tiert wer­den. Jeder, der auch nur in die­se Rich­tung Fra­gen stellt, läuft Gefahr, als „Kli­ma­leug­ner“, „Wis­sen­schafts­leug­ner“ und was weiß ich noch pun­ziert zu wer­den. Wenn aber vor­aus­ei­lend „Kon­sens“ dar­über gefor­dert wird, dass allein der Mensch und das CO2 schuld sei­en am Kli­ma­wan­del, dann hat das nichts mehr mit Mei­nungs­frei­heit und schon gar nichts mit Wis­sen­schaft zu tun.

Macht der Propaganda

Eine Gewohn­heit – es mag viel­leicht eine schlech­te sein – besteht dar­in, meh­re­re Bücher zugleich zu lesen. Ich emp­fin­de das eher als span­nend. Eines der Bücher in mei­ner Reich­wei­te ist Edward Ber­nays „Pro­pa­gan­da“. Der Ver­lag oder der Her­aus­ge­ber haben den Titel etwas ent­schärft mit dem Zusatz „Die Kunst der Public Rela­ti­ons.“ Der in Wien gebo­re­ne Ber­nays war ein Nef­fe von Sig­mund Freud, der es in den USA zum „Vater der Public Rela­ti­ons“ brach­te und in ers­ter Linie ein guter Pro­pa­gan­dist sei­ner selbst. – Eines habe ich aus dem Buch mit­ge­nom­men: Gekonn­te Pro­pa­gan­da gibt die Rich­tung vor und hat mäch­ti­gen Ein­fluss auf die öffent­li­che Meinung.

Gefahr des Totalitarismus?

Was ich damit sagen will? Dass die Aus­rich­tung von Akteu­ren, Poli­tik, Medi­en und die öffent­li­che Mei­nung alle Merk­ma­le einer groß­flä­chi­gen und gut gesteu­er­ten Pro­pa­gan­da­ak­ti­on zeigt. Deren Aus­wir­kun­gen sind schon so stark, dass das Abge­hen von der ver­brei­te­ten Mei­nung bereits einem Ver­ge­hen gleicht. Die Stim­mung, die herrscht, weist Züge auf, die an tota­li­tä­re Zei­ten erin­nern mag. Die Coro­na-Zei­ten soll­ten uns die Augen geöff­net haben. Man lese dazu etwa das Buch „The Psy­cho­lo­gy of Tota­li­ta­rism“ des bel­gi­schen Psy­cho­lo­gie­pro­fes­sors Mat­ti­as Desmet.

Ach ja, die Klima-Hysterie …

Ich könn­te mir vor­stel­len, dass ihre Anfän­ge unter ande­rem dem Wir­ken einer Orga­ni­sa­ti­on zu ver­dan­ken sind, die sich „Club of Rome“ nennt und die stark am Auf­bau des UNO-nahen Welt­kli­ma­rats IPCC betei­ligt war.* Im Bericht “The First Glo­bal Revo­lu­ti­on” des „Club of Rome“ aus dem Jahr 1991 heißt es:

Da es plötz­lich kei­ne tra­di­tio­nel­len Fein­de mehr gibt, müs­sen „neue Fein­de gefun­den wer­den“. Auf der Suche nach einem neu­en Feind, der uns ver­ei­nen könn­te, kamen wir auf die Idee, dass die Umwelt­ver­schmut­zung, die dro­hen­de glo­ba­le Erwär­mung, Was­ser­knapp­heit, Hun­gers­nö­te und Ähn­li­ches dafür in Fra­ge kämen… All die­se Gefah­ren wer­den durch mensch­li­ches Han­deln ver­ur­sacht und kön­nen nur durch ver­än­der­te Ein­stel­lun­gen und Ver­hal­tens­wei­sen über­wun­den wer­den. Der wah­re Feind ist also die Mensch­heit selbst.

Das heißt für mich im Klar­text: Mensch, jetzt bist Du der Feind, wir (wer eigent­lich?) wer­den Dir jetzt zei­gen, wo es lang­geht, was die neu­en Regeln sind, wie Du dich zu ver­hal­ten hast, wor­auf Du ver­zich­ten wirst müs­sen usw. …

*) sie­he dazu das Buch “Water­me­lons” von James Delingpole

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