Qualitätssicherheit für Sachverständige

Q2

Brand­ak­tu­ell wur­de die­ses The­ma wie­der durch das Erschei­nen der neu­en Qua­li­täts­norm für Sach­ver­stän­di­ge, von der vor kur­zem an die­ser Stel­le die Rede war. Über Qua­li­tät wur­de  immer schon viel gespro­chen, aber die neue Norm gibt erst­mals Anlass zu kon­kre­tem Umset­zen, nicht was die Qua­li­fi­ka­ti­on der Sach­ver­stän­di­gen zum Zugang ihrer Tätig­keit betrifft, die ist hier­zu­lan­de ohne­hin gere­gelt, son­dern in Bezug auf deren prak­ti­sches Han­deln. Denn wenn man die For­de­run­gen der Norm ein­hal­ten will, muss die­ses Bemü­hen auch Ein­gang in die täg­li­che Arbeit fin­den. Dabei hilft das Kon­zept der Qualitätssicherheit.

Wor­um geht es?

Qua­li­täts­si­cher­heit bedeu­tet nichts ande­res, als die Sicher­heit, in allen Belan­gen der Tätig­keit sys­te­ma­tisch, kon­se­quent und ziel­ge­rich­tet alles Erfor­der­li­che zu tun, um in jedem Auf­trags­fall auf Anhieb die rich­ti­ge Leis­tung zu brin­gen und die Wün­sche und Erwar­tun­gen des Auf­trag­ge­bers voll zu erfüllen.

Es ist offen­sicht­lich, dass jeder Sach­ver­stän­di­ge selbst­ver­ständ­lich bemüht sein wird, Kun­den­zu­frie­den­heit zu errei­chen. Aber es ist damit noch lan­ge nicht gesagt, dass er auch über die rich­ti­gen Ansät­ze und Metho­den ver­fügt, um die­ses sys­te­ma­tisch und zuver­läs­sig im Rah­men jeder Auf­trags­ab­wick­lung zu tun.

Um die­se aus­rei­chen­de Sicher­heit zu erlan­gen, bedarf es einer völ­li­gen Neu­aus­rich­tung des Wir­kungs­be­reichs eines Sach­ver­stän­di­gen, die von innen nach außen ver­läuft: Sie beginnt mit sei­ner Per­son, berührt sein Arbeits­um­feld, berück­sich­tigt den Auf­trag­ge­ber und zieht letzt­lich auch das Umfeld mit ein. Die­ser ganz­heit­li­che Ansatz bewirkt, dass alle Fak­to­ren berück­sich­tigt wer­den, die auf die Qua­li­tät der Auf­trags­ab­wick­lung ein­wir­ken können.

Die ent­schei­den­den Vorteile

Die ein­zel­nen Schrit­te der Neu­aus­rich­tung haben posi­ti­ve Kon­se­quen­zen auf das genann­te Umfeld, die hier kurz zusam­men­ge­fasst sind:

Die Per­son des Sachverständigen:

Durch eine genau fest­ge­leg­te, auf den jewei­li­gen Auf­trag abge­stimm­te und geziel­te Vor­gangs­wei­se gewinnt der Sach­ver­stän­di­ge Sicher­heit und Selbstvertrauen

Das Arbeits­um­feld:

Durch die Ein­füh­rung eines durch­gän­gi­gen, aber rela­tiv ein­fa­chen Sys­tems der Qua­li­täts­si­che­rung, das gewis­ser­ma­ßen wie ein Schuh­löf­fel wirkt, wächst die Leistungsfähigkeit.

Der Auf­trag­ge­ber:

Die Zuver­läs­sig­keit in der exak­ten Erfül­lung des Kun­den­wun­sches stei­gert das Ver­trau­en des Auf­trag­ge­bers und stei­gert damit die Chan­cen auf Folgeaufträge.

Das Umfeld:

Das ein­ge­führ­te Sys­tem ent­hält auch Maß­nah­men zur Ver­mei­dung von Feh­lern und trägt dazu bei, Risi­ken aus dem äuße­ren Umfeld zu erken­nen und abzumindern.

All­sei­ti­ger Nutzen

Für alle Betei­lig­ten am Pro­jekt „Gut­ach­tens­auf­trag“ ergibt sich gestei­ger­ter Nutzen.

-          Der Gewinn an Sicher­heit, Schnel­lig­keit und Genau­ig­keit führt ins­ge­samt zu einer Wert­stei­ge­rung der Arbeit des Sach­ver­stän­di­gen, auch und beson­ders in den Augen des Auftraggebers.

-          Die stär­ke­re inne­re Leis­tungs­fä­hig­keit hat für den Sach­ver­stän­di­gen zudem die ange­neh­me Kon­se­quenz, dass sei­ne Attrak­ti­vi­tät für alle Auf­trag­ge­ber stei­gen wird und damit die Mög­lich­keit bes­se­rer Erlö­se und wei­te­rer Folgeaufträge.

Also: Auf zu Qua­li­täts­si­cher­heit! Der ers­te Semi­nar­ter­min zum The­ma steht bereits fest. Nähe­re Aus­künf­te dem­nächst hier und auf Anfra­ge unter gmbh@sonnek.at.

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