Auf zum Sweetspot!

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Igel-Prinzip

„Die ein­zi­ge Mög­lich­keit, zutiefst zufrie­den zu sein, besteht dar­in, das zu tun, was du für eine Spit­zen­leis­tung hältst. Und die ein­zi­ge Mög­lich­keit, eine Spit­zen­leis­tung zu voll­brin­gen, besteht dar­in, dass du von Her­zen ger­ne tust, was du machst. Wenn du das noch nicht gefun­den hast, bleib‘ dran. Gib dich vor­her nicht zufrie­den. Es ist auch hier so wie bei allen Ange­le­gen­hei­ten des Her­zens: du wirst wis­sen, wenn du es gefun­den hast.“ Die­ses Zitat aus der Feder von Clay­ton Chris­ten­sen aus sei­nem Buch „How will you mea­su­re yor life?“ soll Anstoß sein für fol­gen­de Gedan­ken und zur Suche nach unse­rem Sweetspot.

Ver­mut­lich in allen Berei­chen unse­res Lebens stre­ben wir nach einem Sweets­pot – einer opti­ma­len Zone oder anders gesagt nach einem aus­ge­gli­che­nen Bereich, in dem alles passt. Hier und heu­te geht es um unser Berufs­le­ben und dar­um, dar­aus das Bes­te für unser Leben zu machen und die­sen Sweets­pot zu finden.

Lage­plan des Ziels

In einem frü­he­ren Arti­kel wur­den schon die Bestand­tei­le erwähnt, die not­wen­dig sind, um in sei­ner Arbeit ganz gene­rell, aber ins­be­son­de­re als Selbst­stän­di­ger, einen opti­ma­len Punkt zu errei­chen. Er liegt in der Schnitt­men­ge von drei Kreisen:

-          Das zu tun, was ich von Her­zen ger­ne tue

-          Das zu tun, was ich beson­ders gut kann und

-          Das zu tun, was ande­ren beson­ders gut dient.

Weg­wei­ser zum Ziel

Wie schon Chris­ten­sen ange­deu­tet hat, fällt uns der Sweets­pot nicht in den Schoß, er will gefun­den wer­den! Wo suchen? Jeweils in den drei zuvor genann­ten Berei­chen, und zwar:

-          Durch sorg­fäl­ti­ge Suche nach unse­ren Bega­bun­gen, Stär­ken und Talen­ten, auch mit Hil­fe von Leu­ten, die uns gut ken­nen. Die­se unse­re „Akti­va“ sind unser wert­volls­tes Gut, wenn es dar­um geht, die Marsch­rich­tung herauszufinden.

-          Durch sorg­fäl­ti­ges Abwä­gen unse­res Kön­nens, unse­rer im Lauf des Lebens erwor­be­nen Kennt­nis­se und Erfah­run­gen und durch kri­ti­sche Ana­ly­se, wo wir Spit­zen­leis­tun­gen erbrin­gen können.

-          Durch Prü­fen der Mög­lich­kei­ten im sozia­len und wirt­schaft­li­chen Umfeld, wo unse­re spe­zi­el­len Kennt­nis­se und außer­ge­wöhn­li­chen Fer­tig­kei­ten drin­gend gebraucht und aus­ge­zeich­net hono­riert werden.

Marsch zum Ziel

Aufs Umset­zen kommt es dann an: Wer die Hän­de in den Schoß legt und erwar­tet, dass sich die Kun­den von selbst auf ihn stür­zen, muss etwas ändern. Im Klei­nen begin­nen und beharr­lich ler­nen. Jeder Erfolg bei Kun­den ist wie eine Kom­pass­na­del, die in die rich­ti­ge Rich­tung zeigt. Rück­schlä­ge dür­fen nicht ent­mu­ti­gen, denn erfolg­reich ist nur der, der ein­mal öfter auf­steht, als er hinfällt!

Der Lohn der Mühe ist groß: Wer auf die vor­hin gezeig­te Wei­se einen Tätig­keits­be­reich fin­det, der ande­ren sehr nützt und ihn sel­ber begeis­tert, braucht kei­nen Tag im Leben mehr zu arbeiten …

Haben Sie Anmer­kun­gen zum The­ma? Ich freue mich über Ihre Mitteilung!

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