Geben ist das neue Nehmen

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Vor mehr als sie­ben Jah­ren habe ich die­sen Blog begon­nen. Sei­ne dama­li­gen Zie­le sind auch heu­te noch die­sel­ben wie damals. Das erklärt die Fra­ge nach dem „Was?“, aber nicht die nach dem „War­um?“ Was war mei­ne Moti­va­ti­on? Was bringt mich dazu, ein­mal in der Woche einen Bei­trag ins Netz zu stel­len? Die Ant­wort ist ein­fach: Ers­tens die Freu­de, Erkennt­nis­se, Ein­sich­ten und Erfah­run­gen mit ande­ren zu tei­len. Zwei­tens die Freu­de am Schrei­ben. Drit­tens die unver­hoh­le­ne Freu­de und Genug­tu­ung, den inne­ren Schwei­ne­hund mit sei­nem Grunz-Gebell wie­der ein­mal zum Schwei­gen gebracht zu haben.

Denn das Schrei­ben des Blogs erfor­der­te anfangs eine recht hohe Selbst­dis­zi­plin, wur­de mit den Jah­ren zur Gewohn­heit und mün­de­te schließ­lich in die stän­dig wie­der­keh­ren­de Freu­de, etwas geschaf­fen und wei­ter­ge­ge­ben zu haben. Rei­ner Selbst­zweck also? Natür­lich nicht! Im Blog will ich etwas mit­tei­len, das mir spe­zi­ell jeweils in der letz­ten Zeit wich­tig war: Er soll den Lesern Nut­zen bie­ten durch Denk­an­stö­ße oder prak­ti­sche Hil­fe und Unter­stüt­zung in ihrem Berufs- und Pri­vat­le­ben. Er will sich auch mit kom­men­den Ent­wick­lun­gen, Ver­än­de­run­gen und Gefah­ren auseinandersetzen.

War­um Geben wich­tig ist

Vor­aus­set­zung für die­se Art Blog ist die Bereit­schaft, zu tei­len. Auch schein­bar Wert­vol­les nicht davon aus­zu­schlie­ßen. Die­se Bereit­wil­lig­keit wird ermög­licht durch eine Her­zens­hal­tung, die ihren Aus­gangs­punkt fin­det im bibli­schen Wort „Geben ist seli­ger als Neh­men“. Die­se Aus­sa­ge klingt im ers­ten Moment wie über­stei­ger­ter Altru­is­mus. Dahin­ter steht aber die Erkennt­nis, dass auf­rech­tes, ehr­lich gemein­tes selbst­lo­ses Geben – also ohne dafür jetzt oder spä­ter irgend­ei­ne Art Beloh­nung zu erwar­ten – äußerst segens­reich ist. Das nicht nur für den Emp­fän­ger, son­dern auch und vor allem für den Geber.

Geben an die Zielgruppen

Auch das Ver­brei­ten von Wis­sen, das Mit­tei­len von leid- und freud­vol­len Erfah­run­gen oder inter­es­san­ten Neu­ig­kei­ten ist eine Art des Gebens. Eine imma­te­ri­el­le zwar, nichts­des­to­trotz aber eine wert­vol­le für den­je­ni­gen, der das Wis­sen benö­tigt und eine wir­kungs­vol­le für den, der die Erfah­rung eines ande­ren zu sei­nem Nut­zen anwen­den kann. Die Ziel­grup­pen die­ses Blogs sind mei­nem Beruf ent­spre­chend Sach­ver­stän­di­ge aller mög­li­chen Fach­grup­pen, Inge­nieu­re, Zivil­tech­ni­ker, natür­lich auch inter­es­sier­te Lai­en. Genau­so aber alle jene, die beson­ders hohe Qua­li­täts­an­sprü­che an die per­sön­li­che Arbeit stellen.

Hil­fe in zwei wie­der­keh­ren­den Problemarten

Eine beson­de­re Kate­go­rie der Bei­trä­ge ent­steht aus der Erör­te­rung von Pro­ble­men, die sich im Rah­men der täg­li­chen Arbeit als Gut­ach­ter, Bera­ter, aber auch als Coach oder Men­tor auf­tun oder von Gesprächs­part­nern her­an­ge­tra­gen wer­den. Es gibt in die­ser Hin­sicht bekannt­lich zwei Arten von ins­be­son­de­re per­sön­li­chen Pro­ble­men, für die der Blog Lösun­gen anbie­ten soll: die ers­te heißt „Ich will etwas, das ich nicht habe“ – hier soll der Blog zu etwas hin­füh­ren – und die zwei­te nennt sich „Ich habe etwas, das ich nicht will“ – hier soll der Blog aus etwas her­aus­füh­ren. Bei­de Aspek­te ver­die­nen Beachtung.

Auf­ga­ben des Blogs aus ande­rer Sicht

In einer ande­ren Sicht lässt sich die Auf­ga­be eines Blogs ganz all­ge­mein in eng­lisch­spra­chi­gen Schlag­wor­ten fol­gen­der­ma­ßen medi­en­ge­recht defi­nie­ren: Edu­ca­te – Enter­tain – Enligh­ten. „Edu­ca­te“ meint Bil­den im Sin­ne von Aus­bil­den, Fort­bil­den und Wei­ter­bil­den. Wei­te Tei­le des Blogs sind dies­be­züg­lich aus Semi­na­ren, Vor­trags­un­ter­la­gen ent­nom­men oder auch eige­ner wis­sen­schaft­li­cher Tätig­keit ent­sprun­gen. „Enter­tain“ ver­langt nach Unter­hal­tung, wes­halb der Blog Pra­xis­ge­schich­ten wie­der­gibt, hin und wie­der leicht über­spitzt „cum gra­no salis“, in denen sich die­ser leich­te Aspekt fin­det. Schließ­lich „Enligh­ten“, wört­lich Erleuch­ten, also erhel­len­de Ein­bli­cke in Zusam­men­hän­ge und Tat­sa­chen, die wich­tig erscheinen.

Dan­ke, lie­be Leser!

Nun ist die Anzahl der Leser die­ses Blogs auch nach mehr als sie­ben Jah­ren und über vier­hun­dert Bei­trä­gen recht beschei­den geblie­ben. Ist auch ver­ständ­lich, er wird auch nicht beson­ders bewor­ben. Umso mehr freue ich mich über ver­ein­zel­te schrift­li­che und meh­re­re per­sön­li­che Rück­mel­dun­gen durch­wegs posi­ti­ver, zustim­men­der und ermu­ti­gen­der Art. Für die nähe­re Zukunft ist ein „Relaunch“ geplant, die­ser in Form einer Über­sied­lung auf eine neue­re Ver­si­on von „Word­press“ mit zusätz­li­chen Funk­tio­nen für News­let­ter und mit einem klei­nen, aber fei­nen Shop.

Zum Abschluss

Ich freue mich, lie­ber Leser, wenn Sie dem Blog wei­ter­hin Ihr Inter­es­se schen­ken. Ihre Mei­nun­gen, Anre­gun­gen und Kri­tik sind stets willkommen!

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