Prompts für das Arbeiten mit KI

·

·

KI

(IRS) – Jedem, der etwa an ein Han­dels­un­ter­neh­men eine Bestel­lung rich­tet, ist klar, dass er genau ange­ben muss, wel­chen Arti­kel in wel­cher Art (Grö­ße, Far­be etc.) er haben will. Andern­falls wird die Lie­fe­rung wegen Rück­fra­gen ver­zö­gert, andern­falls unpas­send oder gar nicht erfol­gen. Im Grun­de genom­men nicht anders ist es im Umgang mit Künst­li­cher Intel­li­genz (KI), wie sie in der heu­ti­gen Form zur Ver­fü­gung steht: Auch hier hängt die erfolg­rei­che Lie­fe­rung einer Ant­wort von der Genau­ig­keit der Bestel­lung ab. Nur spricht man hier nicht von Bestel­lung, son­dern man hat es mit Prompts zu tun, was so viel bedeu­tet wie Anweisungen.

Aus einer Seminareinladung

Der (aus eige­ner Erfah­rung) emp­feh­lens­wer­te deut­sche Semi­nar­an­bie­ter tem­pus ABC Per­so­nal GmbH aus D‑89537 Gien­gen bie­tet nun ein Pra­xis­se­mi­nar für Ein­stei­ger mit dem Titel „Erfolg mit ChatGPT“ an (sie­he die Links unten). Hier geht es zwar nicht dar­um, für eine Ver­an­stal­tung Wer­bung zu machen. Aber bereits die per­sön­lich zuge­gan­ge­ne Ein­la­dung dazu erhält eine gute und sofort brauch­ba­re Anlei­tung, aus wel­chen Bau­stei­nen „exzel­len­te“ Prompts bestehen soll­ten. Die Anlei­tung ist logi­scher­wei­se nicht nur für das Arbei­ten mit ChatGPT eine gute Unter­stüt­zung, son­dern kann gene­rell für den Umgang mit KI gut brauch­bar sein:

Die 7 Bau­stei­ne exzel­len­ter Prompts

  1. 1. Rol­le festlegen
    Defi­nie­ren Sie, wel­che Exper­ti­se ChatGPT haben soll.
    Bei­spiel: „Hand­le als erfah­re­ner Sto­rytel­ling-Exper­te für B2B‑Unternehmen.“
  2. 2. Auf­ga­be benennen
    Beschrei­ben Sie prä­zi­se, was pro­du­ziert wer­den soll.
    Bei­spiel: „Erstel­le einen 300‑Wörter‑Essay mit drei Tipps, einem Call‑to‑Action und pro­vo­kant-seriö­ser Sprache.“
  3. 3. Kon­text liefern
    Nen­nen Sie Details zur Ziel­grup­pe, zum Hin­ter­grund und zu Besonderheiten.
    Bei­spiel: „Schau auf die­ser Web­site, sowie die­ser PDF für mehr Infos. Unse­re Ziel­grup­pe sind v.a. Unter­neh­mer, die fol­gen­des Pro­blem haben/folgende Lösun­gen suchen.“
  4. 4. Gedan­ken­gang offen­le­gen lassen
    Bit­ten Sie GPT5, sei­ne logi­sche Her­lei­tung kurz dar­zu­stel­len. So erhal­ten Sie nach­voll­zieh­ba­re Ergebnisse.
  5. 5. Aus­ga­be­for­mat definieren
    Bestim­men Sie, ob Sie eine Tabel­le, Stich­punk­te oder Fließ­text wünschen.
  6. 6. Stopp-Bedin­gun­gen set­zen (v.a. wich­tig bei GPT5-Pro)
    Legen Sie fest, wann die Ant­wort enden soll, oder was weg­ge­las­sen wer­den soll – z. B. nach drei geprüf­ten Ergebnissen.
  7. 7. Rück­fra­ge-Schlei­fe einfügen
    Sagen Sie der KI, sie soll Rück­fra­gen stel­len, soll­ten ihr wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen fehlen.

Fabi­an Vihl, der Vor­tra­gen­de des Semi­nars, weist dar­auf hin, dass die­se Info nur einen klei­nen Teil des Semi­nars ent­hält und gibt noch einen Mus­ter-Prompt dazu und wünscht viel Spaß beim Aus­pro­bie­ren. Dem Leser die­ses Blogs soll die­ser nicht vor­ent­hal­ten werden:

Mus­ter-Prompt

„Du bist [kon­kre­te Rol­le inkl. Erfah­rungs­grad, Fach­ge­biet, Wertehaltung].
Dei­ne Auf­ga­be ist es, [kla­re Auf­ga­be] mit dem Ziel [gewünsch­te Wir­kung, z. B.
über­zeu­gen, infor­mie­ren, moti­vie­ren] umzu­set­zen.

  • Kon­text: [Ziel­grup­pe, Medi­um, Ein­schrän­kun­gen, Din­ge, die unbe­dingt berück­sich­tigt oder ver­mie­den wer­den sollen].
  • Qua­li­täts­maß­stab: Das Ergeb­nis gilt als gelun­gen, wenn [Kri­te­ri­um, z. B. ver­ständ­lich für Lai­en, maxi­mal 500 Wör­ter, kla­re Handlungsaufforderung].
  • Denk­pro­zess: Lege vor dei­ner Ant­wort kurz dar, wel­che Optio­nen du geprüft hast und war­um du die­se Lösung wählst.
  • Out­put-For­mat: Gib die Ant­wort in [Liste/Tabelle/Fließtext mit Zwi­schen­über­schrif­ten] aus, sodass sie sofort nutz­bar ist.
  • Ton & Hal­tung: Schrei­be in einem [z. B. moti­vie­ren­den, kla­ren, authen­ti­schen] Stil, der [die Ziel­grup­pe] abholt.
  • Stopp-Bedin­gung: Been­de dei­ne Ant­wort, sobald [X erfüllt ist, z. B. 3 geprüf­te Ideen vorliegen].
  • Rück­fra­ge-Schlei­fe: Soll­ten dir essen­zi­el­le Infor­ma­tio­nen feh­len, die du für die gewis­sen­haf­te Bear­bei­tung der Auf­ga­be benö­tigst, stel­le mir zuerst die offe­nen Fragen.

A

Arbei­te Schritt für Schritt und über­prü­fe, ob dei­ne Ant­wort zu den Zie­len passt.“

Quel­len:

tem­pus ABC Per­so­nal GmbH
Wie­sen­stra­ße 7

D‑89537 Gien­gen

https://seminare.joerg-knoblauch.de/

https://seminare.joerg-knoblauch.de/events/erfolg-mit-chatgpt-einstieg-fuer-anfaenger-praxisseminar/?occurrence=2025–10-15&time=1760518800

Weitere Beiträge

Kategorien

Suche

Archiv

Stichwörter