„Es gibt keine grüne Energierevolution …

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Energie

Das Gegen­teil zu behaup­ten, macht uns arm – Fos­si­le Brenn­stof­fe sind immer noch das, was die Welt am Lau­fen hält – und das wird sich so schnell nicht ändern.“ Die­se war­nen­den Wor­te hat Björn Lom­borg aus­ge­spro­chen, und zwar in einem Arti­kel in der bri­ti­schen Tages­zei­tung „The Tele­graph“ vom 25.01.2025. Lom­borg ist Prä­si­dent des Copen­ha­gen Con­sen­sus und Gast­wis­sen­schaft­ler an der Hoo­ver Insti­tu­ti­on der Stan­ford Uni­ver­si­ty. Bekannt wur­de er durch sei­ne Bücher, das letz­te erschien 2022 unter dem Titel „Kli­ma­pa­nik: War­um uns eine fal­sche Kli­ma­po­li­tik Bil­lio­nen kos­tet und den Pla­ne­ten nicht ret­ten wird“.

Lom­borg räumt in sei­ner Dar­stel­lung mit eini­gen Mythen auf und tut dies auf fun­dier­te Wei­se. Der Arti­kel ist nach­ste­hend mit­tels DeepL Trans­la­te über­setzt wie­der­ge­ge­ben (Quel­le für das Ori­gi­nal: https://archive.ph/EufH0). Für sei­ne Ver­glei­che zieht er Groß­bri­tan­ni­en her­an, die beschrie­be­ne Situa­ti­on ist aber in ganz West- und Mit­tel­eu­ro­pa sehr ähn­lich. Klar aus­ge­spro­chen wird, dass Wind- und Solar­strom die wah­ren Kos­ten­trei­ber sind.

Der Mythos, dass die grü­ne Ener­gie­wen­de unaus­weich­lich ist und bil­li­gen Strom für alle brin­gen wird, ist eine der gefähr­lichs­ten Selbst­täu­schun­gen der glo­ba­len Eliten.

Trotz zwei­er Jahr­zehn­te poli­ti­scher Bemü­hun­gen decken fos­si­le Brenn­stof­fe im Jahr 2022 immer noch 81 Pro­zent des welt­wei­ten Ener­gie­be­darfs, gegen­über 81,2 Pro­zent im Jahr 2000.
Beim opti­mis­tischs­ten Trend wer­den fos­si­le Brenn­stof­fe auch im Jahr 2100 noch zwei Drit­tel der gesam­ten Ener­gie liefern.

Doch die west­li­chen Regie­run­gen, die die­se teu­ren Maß­nah­men am enthu­si­as­tischs­ten ver­folgt haben, wur­den von mul­ti­la­te­ra­len Orga­ni­sa­tio­nen, Kli­ma­ak­ti­vis­ten und den Medi­en gelobt, die alle das Geld­aus­ge­ben mit dem Errei­chen von Ergeb­nis­sen verwechseln.

Nach Jahr­zehn­ten fast unge­brems­ter grü­ner Bemü­hun­gen sind die Strom­kos­ten im Ver­ei­nig­ten König­reich, in Euro­pa und in fort­schritt­li­chen US-Bun­des­staa­ten wie Kali­for­ni­en in die Höhe geschossen.

Das Ver­ei­nig­te König­reich zahlt einen hohen Preis für sei­ne Vor­rei­ter­rol­le in Sachen Kli­ma­schutz: Sein infla­ti­ons­be­rei­nig­ter Strom­preis, der sich auf Haus­hal­te und Indus­trie ver­teilt, hat sich von 2003 bis 2023 ver­drei­facht, haupt­säch­lich wegen der Klimapolitik.

Das hät­te nicht sein müs­sen: Der US-Strom­preis ist im glei­chen Zeit­raum fast unver­än­dert geblieben.

Die gesam­te jähr­li­che Strom­rech­nung im Ver­ei­nig­ten König­reich beläuft sich der­zeit auf 90 Mil­li­ar­den Pfund, das sind 59 Mil­li­ar­den Pfund mehr, als wenn die rea­len Prei­se seit 2003 unver­än­dert geblie­ben wären. Das ent­spricht einer Ver­schwen­dung von 2,1 % des BIP pro Jahr. Die­ser unnö­ti­ge Anstieg ist so kost­spie­lig, dass er dop­pelt so hoch ist wie die gesam­ten Kos­ten der bri­ti­schen Grundschulbildung.

Wären die Prei­se auf dem Niveau von 2003 geblie­ben, wür­de eine durch­schnitt­li­che vier­köp­fi­ge Fami­lie 1.882 Pfund für Strom aus­ge­ben – ein­schließ­lich der indi­rek­ten Kos­ten der Indus­trie. Statt­des­sen zahlt sie jetzt 5.425 Pfund pro Jahr.

Es besteht ein star­ker, ein­deu­ti­ger Zusam­men­hang zwi­schen mehr Solar- und Wind­ener­gie und wesent­lich höhe­ren durch­schnitt­li­chen Energiepreisen.

In der Tat gibt es kein Land auf der Welt, das einen hohen Anteil an Solar- und Wind­ener­gie mit nied­ri­gen Strom­kos­ten kom­bi­niert. Daten der Inter­na­tio­na­len Ener­gie­agen­tur zei­gen, dass die durch­schnitt­li­chen Strom­kos­ten in einem Land mit wenig oder gar kei­ner Solar- und Wind­ener­gie bei etwa 10 Pence pro kWh lie­gen. Für jeweils 10 Pro­zent­punk­te zusätz­li­cher Solar- und Wind­ener­gie stei­gen die Kos­ten um mehr als 4 Pence.

Das wenig über­ra­schen­de Ergeb­nis ist, dass das Ver­ei­nig­te König­reich und Euro­pa Mühe haben, wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben. Euro­päi­sche Unter­neh­men zah­len das Drei­fa­che der US-Strom­kos­ten, und fast zwei Drit­tel der euro­päi­schen Unter­neh­men geben an, dass die Ener­gie­prei­se ein gro­ßes Inves­ti­ti­ons­hin­der­nis dar­stel­len. Mehr als 30 Mil­lio­nen Euro­pä­er sind „ener­gie­arm“.

Die Abkehr von fos­si­len Brenn­stof­fen schei­tert an der Unbe­stän­dig­keit und Unzu­ver­läs­sig­keit der grü­nen Ener­gie. Um die Netz­sta­bi­li­tät zu gewähr­leis­ten, ist eine fast eins-zu-eins-Ersatz­strom­ver­sor­gung erfor­der­lich, die in der Regel aus fos­si­len Brenn­stof­fen gewon­nen wird. Die Steu­er­zah­ler zah­len am Ende für zwei Stromsysteme.

Es ist logisch zu fra­gen, war­um wir die­ses Pro­blem nicht mit Bat­te­rien lösen. Um eine Wir­kung zu erzie­len, müss­ten Bat­te­rien nicht nur nachts Ener­gie lie­fern, wenn kei­ne Son­ne scheint, son­dern auch im Win­ter, wenn der Ver­brauch höher ist, die Son­ne weni­ger scheint und es lan­ge wind­stil­le Zei­ten gibt.

Der­zeit wür­den die Bat­te­rien im Ver­ei­nig­ten König­reich weni­ger als 13 Minu­ten des Ver­brauchs decken. Eine Stu­die der Roy­al Socie­ty ergab, dass zur Deckung des gesam­ten Strom­be­darfs durch Son­nen- und Wind­ener­gie die Spei­cher min­des­tens 10.000 Mal grö­ßer sein müssten.

Mit Bat­te­rien wür­de dies 15 Bil­lio­nen Pfund kos­ten, also etwa das Fünf­fa­che des der­zei­ti­gen bri­ti­schen BIP. Wenn man berück­sich­tigt, dass die Bat­te­rien alle 15 Jah­re aus­ge­tauscht wer­den müs­sen, wür­den sich die Kos­ten jedes Jahr auf ein Drit­tel des bri­ti­schen BIP belaufen.

Fos­si­le Brenn­stof­fe sind nach wie vor unver­zicht­bar für Dün­ge­mit­tel, Stahl, Zement und Kunst­stof­fe sowie für ener­gie­in­ten­si­ve Sek­to­ren wie Luft­fahrt, Schiff­fahrt und Schwer­indus­trie. Der welt­wei­te Ener­gie­ver­brauch steigt jedes Jahr um 2 bis 3 Pro­zent, wobei Inno­va­tio­nen wie Frack­ing die Kos­ten sen­ken und die Ver­füg­bar­keit fos­si­ler Brenn­stof­fe erhöhen.

Unter Prä­si­dent Trump wer­den die USA – bereits jetzt der welt­weit füh­ren­de Ölpro­du­zent – ihre kost­spie­li­ge umwelt­freund­li­che Poli­tik auf­ge­ben und die Pro­duk­ti­on fos­si­ler Brenn­stof­fe wei­ter aus­bau­en, wäh­rend die wach­sen­den Volks­wirt­schaf­ten des glo­ba­len Südens die Nach­fra­ge wei­ter stei­gern werden.

Gleich­zei­tig benö­ti­gen auf­kom­men­de Tech­no­lo­gien wie künst­li­che Intel­li­genz, elek­tri­scher Trans­port und gro­ße Daten­zen­tren noch mehr Energie.

Die poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­ger müs­sen mehr in For­schung und Ent­wick­lung inves­tie­ren, um die gro­ßen Schwä­chen der heu­ti­gen grü­nen Ener­gie zu über­win­den. Es ist an der Zeit, der Rea­li­tät ins Auge zu sehen, dass die grü­ne Ener­gie im Ver­ei­nig­ten König­reich und anders­wo noch nicht bereit ist.

Der Irr­glau­be, wir stün­den am Ran­de einer grü­nen Revo­lu­ti­on, ist sowohl offen­sicht­lich unwahr als auch unglaub­lich kost­spie­lig, da er eine fehl­ge­lei­te­te Poli­tik auf­recht­erhält, die die Not­wen­dig­keit ech­ter Inno­va­tio­nen igno­riert und die glo­ba­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit untergräbt.

Anmer­kung: Der Arti­kel ent­hält die inter­es­san­te quan­ti­ta­ti­ve Aus­sa­ge, dass 10 Pro­zent mehr Strom aus Wind- und Solar­ener­gie den Strom­preis um 40 Pro­zent erhöhen….
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