Was steigert die Attraktivität?

Hände

Der völ­lig unsin­ni­ge Begriff „Wett­be­werbs­fä­hig­keit“ wird in Poli­ti­ker­re­den häu­fig bemüht als eine Vor­aus­set­zung zum Erfolg in der Markt­wirt­schaft. Unsin­nig des­halb, weil er von einem fal­schen Denk­an­satz aus­geht, zumin­dest aus der Sicht des Kun­den oder Käu­fers. Denn der Wett­be­werb kann dem Kun­den schnurz­egal sein, die Markt­wirt­schaft ist für ihn inter­es­sant nur wegen eines ein­zi­gen Merk­mals: Wegen der Wahl­mög­lich­keit zwi­schen ver­schie­de­nen Ange­bo­ten. Und hier ent­schei­det letzt­lich die Attrak­ti­vi­tät, das in sei­nen Augen vor­teil­haf­te­re wird gewählt. Was macht Sach­ver­stän­di­ge attraktiv?

Gesucht sind Merk­ma­le, die einem poten­ti­el­len Kun­den einen aus­rei­chend gro­ßen Ver­trau­ens­vor­schuss und damit die Sicher­heit geben, den Rich­ti­gen gewählt zu haben. Jede Berufs­grup­pe wird ihre eige­nen Schwer­punk­te set­zen, so auch die geis­ti­gen und wis­sens­ba­sier­ten Dienst­leis­ter, wozu auch Sach­ver­stän­di­ge gehö­ren. Die nach­fol­gen­de Lis­te ist der Ver­such eines ers­ten Über­blicks sol­cher mög­li­chen Attrak­ti­vi­täts­merk­ma­le und erhebt kei­nen Anspruch auf Vollständigkeit:

Fach­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on und Erfah­rung im eige­nen Fach­ge­biet, gege­be­nen­falls auch der Mitarbeiter

Zuver­läs­sig­keit der Leis­tungs­er­brin­gung, nach­ge­wie­sen durch viel­fa­che Empfehlungen

Tech­ni­sche, aber auch wirt­schaft­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit, um grö­ße­re Auf­trä­ge über­neh­men zu können

Nach­weis der Auf­recht­erhal­tung eines Qua­li­täts­ma­nage­ment­sys­tems in Form einer Zertifizierung

Sozia­le und kom­mu­ni­ka­ti­ve Kom­pe­tenz der han­deln­den Personen

Aus­rei­chen­de mate­ri­el­le und per­so­nel­le Res­sour­cen

Qua­li­tät und Anzahl von aktu­el­len Refe­ren­zen

Erfah­rung im ört­li­chen, regio­na­len oder inter­na­tio­na­len Umfeld

Kennt­nis der aktu­el­len Geset­ze und Ver­ord­nun­gen und ihrer Folgen

Ver­füg­bar­keit und Kennt­nis rele­van­ter Nor­men und ande­rer ein­schlä­gi­ger Richtlinien

Erfah­rung im Umgang mit Behör­den und ande­ren Institutionen

Erfah­rung mit Öffent­lich­keits­ar­beit

Mit­glied­schaft in Wis­sens­netz­wer­ken

Kon­takt zu Hoch­schu­len und Forschungsstätten

Inno­va­tio­nen, Erfin­dun­gen, Paten­te, Marken

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Soweit die Lis­te. Ergän­zungs­vor­schlä­ge sind willkommen!

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